Wolfgang Mothes

Wolfgang Mothes wurde 1951 in Frankfurt am Main geboren und ist von Beruf  Jurist. Als fotografischer Autodidakt widmete er sich von Anfang an der Schwarzweißfotografie und richtete sich 1970 seine erste Dunkelkammer ein. An der Schwarzweißfotografie fasziniert ihn besonders, dass durch den bewussten Verzicht auf die Farbinformationen die Bildgegenstände abstrahiert und damit oftmals auf  as Wesentliche reduziert werden können. Durch die beliebige Veränderung der Tonwerte kann sie idealisieren oder dramatisieren, so dass Fotografien entstehen, die eine ganz eigenständige Ästhetik besitzen. Das besondere fotografische Interesse von Wolfgang Mothes gilt den ruhigen, klassischen Themen, die es gestatten, sich eingehend und umfassend mit ihnen und ihrer fotografischen Umsetzung auseinanderzusetzen. Ein Schwerpunkt seiner Arbeiten bildet dabei die Architektur- und Infrarotfotografie; weitere bevorzugte Themen sind Maritimes, Eisenbahnen, Technik und Engelskulpturen. Sein liebstes Aufnahmegerät ist dabei seit einigen Jahren eine 6 x 17 Panoramakamera.

Als er sich vornahm, die deutschen Burgen zu fotografieren, war es von Anfang an seine Intention, sie nicht nur abzufotografieren, sondern sie romantisch, mystisch oder auch dramatisch darzustellen. Als Stilmittel verwendete er für diesen Zweck in erster Linie einen Schwarzweiß-Infrarotfilm, der die Eigenschaft aufweist, von der Sonne beschienenes Pflanzengrün in ungewöhnlich hellen Tonwerten wiederzugeben. Neben einer Vielzahl von Veröffentlichungen in Fotozeitschriften, Kalendern und einem Architektur-Bildband, hat Wolfgang Mothes seine Arbeiten im In- und Ausland ausgestellt. Darüber hinaus verfasst er Fachartikel über die Schwarzweißfotografie und wurde 2006 von der ARD und dem Hessischen Fernsehen als Frankfurter Architektur-Fotograf vorgestellt.

www.wolfgangmothes.de

 

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